

Unser Gemeindeleben kann mit einer Gruppe von Menschen verglichen werden, die in verschiedenen Seilschaften einen Berg erklimmt. Auf dem Gipfel treffen sich alle. Sie feiern den erfolgreichen Aufstieg und geniessen das Panorama. Unser Gottesdienst ist ein Ausdruck davon, was wir während der Woche im Alltag erlebt haben. Es ist ein Ort, wo wir feiern, Gott begegnen und unsere Perspektive erweitern lassen. Einmal im Monat findet unser Gottesdienst am Samstagabend statt und einmal gibt es einen auf Familien ausgerichteten Gottesdienst.
Der Aperitif am Ende des Gottesdienstes ist eine ideale Plattform, einander zu begegnen, miteinander ins Gespräch zu kommen und Leute nach Hause einzuladen zum Mittagessen. An Ostern und Weihnachten feiern wir spezielle Festgottesdienste mit Tänzen, Theater oder Musikproduktionen.

Die Sonntagsschule beginnt am Sonntag nach der Lobpreiszeit und vermittelt den Kindern auf bildhafte Art und Weise unsere Glaubensgrundlagen. Wir bieten ihnen damit ein Handseil, an dem sie sich orientieren und selbständig vorwärts gehen können.
Durch die Unterteilung in möglichst breite Altersgruppen bieten wir den älteren Kindern und den Eltern die Möglichkeit, ihre Erfahrungen mit Gott einfliessen zu lassen.

Die Lebensgruppen (Hauskreise) sind die verschiedenen Gruppen, die unterwegs auf den Gipfel sind. Das Beziehungs-Seil, das die einzelnen Personen miteinander verbindet, gibt allen die Gewissheit, dass sie in ein Team eingebunden sind.
Der Austausch über die eigene Glaubenserfahrung vermittelt den anderen Mitgliedern immer wieder eine Sicht für den nächsten festen Tritt. Die Lebensgruppen sind auch ein Ort, an dem die Predigten verarbeitet werden. Das heisst, wir versuchen uns gegenseitig bei der praktischen Umsetzung der Botschaft zu unterstützen.

enschen in die Eigenverantwortung zu führen und sie in ihrem Dienst in der Familie, in der Gemeinde, im Beruf und als Bürger zu begleiten, ist einer der Schwerpunkte unserer Aktivitäten.
In themenspezifischen Gruppen erarbeiten wir eine biblisch-christliche Sicht und trainieren die praktische Umsetzung. Damit legen wir die Grundlage, dass alle in ihrer spezifischen Situation den Umgang mit dem Seil beherrschen und die Umstände richtig einschätzen lernen, um die von ihnen gesetzten Ziele zu erreichen. Unter anderem tun wir dies mit den zweimonatlichen Frauen- und Männertreffen, mit den wöchentlichen Väter- und Geschäftsleutetreffen sowie mit der Familienarbeit. Unser Schulungsangebot umfasst Jüngerschaftskurse, Kindererziehungskurse und Seminare für die Berufungsfindung.

Die Jugendlichen unserer Gemeinde wollen höhere und schwierigere Berge erklimmen. Hierzu sind sie bereit, in die Fussstapfen der Eltern zu treten. Sie wollen sich unter dem Segen dieser «Elternschaft» entwickeln. Sie treffen sich regelmässig und organisieren einmal im Jahr ein «Survival Camp».
Gemeinsam mit den Jugendgruppen aus den anderen Gemeinden in Biel feiern sie Lobpreispartys und wollen ihre Generation mit dem Evangelium des Reiches Gottes erreichen.
Die Mission ist ein Teil unserer Geschichte und damit Verpflichtung für die Zukunft. In den 1980er Jahren ist Jugend mit einer Mission Biel/Wiler aus unserer Mitte entstanden. Einige unserer Gemeindeglieder arbeiten als Missionare in diesem interkonfessionellen und internationalen Missionswerk mit.
Unser Wunsch ist es, eine engere Verbindung mit einer Gemeinde oder Missionsarbeit auf jedem Kontinent zu haben. Diese wollen wir mit unseren Finanzen und unserer Arbeitskraft unterstützen. Die weltweite Vernetzung und der Erfahrungsaustausch mit Menschen aus den verschiedensten Kulturen erweitert unseren Horizont und unsere Perspektive von Gottes Reich.
«Ich glaube, dass Gott für alle Gesellschaftsbereiche relevant ist. Im Jahu erhalte ich wichtige Impulse, wie ich einen Beitrag zur Erneuerung leisten kann.»
Pia Rogers, PR-Beraterin
«Ich gehe ins Jahu, weil ich dort mit biblisch-christlicher Weltanschauung konfrontiert bin und mit Menschen, die sich nicht nur mit ihrem persönlichen Seelenheil begnügen, sondern ihre Verantwortung wahrnehmen, ihrer Berufung nach leben und anderen helfen, in ihre Berufung hineinzufinden.»
Eva Glauser, Lehrerin
«Das Jahu ist keine o ne-Man-Show. Die Bereitschaft, Probleme bei den Wurzeln anzupacken, ist sehr gross.»
Res und Barbara Flückiger, Lehrer
«Im Jahu erhalte ich die nötige Unterstützung, die ich im täglichen Leben von Familie und Beruf brauche.»
Hans Krebs, Ing. HTL
«Ich bin seit der Entstehung des Jahus dabei. Im Jahu sind meine geistlichen Wurzeln und meine Freunde.»
Martin Biedermann, Hauswart/Schreiner